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Das Mont Blanc-Team: v.l. Dr. Manfred Prömel, Juri Tomilin, Yuriy Punkin, Alexander Traper, Thomas Merten, Hans-Werner Bauss, Dr.Waldemar Predel |
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Wie ein aus dem Wasser stoßender Pottwal hebt sich der unverwechselbar massige Mont Blanc von seinem einzigen ernsthaften Konkurrenten heraus, dem 175 Meter niedrigeren Monte Rosa-Stock
Man spürt selbst aus der Ferne, dass in seinen Flanken alle Spielarten des Höhenbergsteigens möglich sind. Hier siegten zähe, willensstarke Menschen unter unmenschlichen Anstrengungen über sich selbst - oder verloren gegen die Urgewalten der Natur: Hier wurde und wird Alpengeschichte geschrieben...
Nach unserem Weltrekord am Kilimanjaro, motiviere ich Thomas für eine Besteigung des Mont Blanc. In monatelanger Kleinarbeit bereite ich akribisch die Expedition vor.
Diesmal gelingt es mir zwei Ärzte für die Teilnahme an der Gruppe zu gewinnen. Dr. Manfred Prömel und Dr. Waldemar Predel werden uns bei unserem Rekordversuch als medizinische Betreuer begleiten.
Als erfahrene Bergsteiger (Kaukasus, Pamir) werden Olexander "Sascha" Traper, Yuri Punkin und Juri Tomilin den Rekordversuch unterstützen.

Uwe Weiser wird, wie schon am Kilimanjaro die Fotodokumentation, übernehmen.
Bereits vor einem Jahr stellte der heute 46jährige Merten unter Beweis, zu welchen Leistungen ein Mensch mit einem Bein und zwei Krücken fähig ist: ihm gelang es als erstem Beinamputierten, Afrikas höchsten Berg, den 5895m hohen Kilimandscharo zu bezwingen. Damit machte er nicht nur Schlagzeilen, sondern brachte ihm auch eine Rekord- Anerkennung der Guinness-Buch-Redaktion. Wenngleich der Mont Blanc mehr als tausend Meter niedriger ist, so liegen doch im VergleichWelten zwischen den beiden Bergriesen. Während man den Kilimandscharo noch “erwandern” kann, stellt der höchste Berg Europas enorme alpine Ansprüche an Kondition, Willensstärke und nicht zuletzt auch an die entsprechende Ausrüstung.
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